NICOLAS MORIN – ARTIST IN RESIDENCE DER GLASHÜTTE EISCH
"Im Alter von 14 Jahren begann ich im Glasstudio meines Vaters mit heißem Glas zu arbeiten."
1959 im südfranzösischen Dieulefit geboren ist Nicolas Morin, der Sohn von Claude Morin, seitdem seinen Wurzeln treu geblieben. Nach Jack Ink und James Vella ist er nun der dritte, international renommierte Glaskünstler, der sich und seine Arbeiten in der Glashütte Eisch im Rahmen des Projekts "Artist in Residence" vorstellt.
Morin ist ein Ruheloser, ein Getriebener, der sich mit Konventionellem, Althergebrachtem selten zufrieden gibt. Unentwegt sucht er das Neue und will gewohntes Betrachten in Frage stellen.
Ständiges Experimentieren mit Material, Farbe und Form führt ihn auf neue gestalterische Wege. Auch wenn sich der Künstler dabei mit verschiedensten Glastechniken auseinandersetzt, sieht er sich doch mehr der klassischen Heißglas-Tradition verpflichtet. Durch die kunstreiche Verbindung von Erfahrung und Innovation entstehen dabei neue Werke wie beispielsweise Skulpturen (mithilfe einer speziell entwickelten Schmelz-Gusstechnik) und Glasmobiles im Großformat.
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In all diesen Arbeiten ist viel Persönliches des Künstlers, der schon früh den Austausch mit anderen Schaffenden suchte. "Jeder Künstler bringt neue Gedanken mit, neue Impulse, verschiedenste Techniken." Zahlreiche Reisen in die Glaszentren der Welt führten ihn zu den bedeutendsten Glaskünstlern unserer Zeit, wie Harvey K. Littleton, Dale Chihuly, Marvin Lipofsky, Lino Tagliapietra, Makoto Ito, Finn Lynggaard und vielen anderen. Morin ist auch ein viel gefragter Kursleiter und lädt gerne regelmäßig andere Künstler zu sich und seiner Frau Catherine Sintès nach Dieulefit ein, um mit ihnen zu arbeiten. Besonders liegen ihm junge Glaskünstler am Herzen, denen er mit Ausstellungen in seiner Galerie ein Forum bietet.
Im Januar 2005 begann Morin mit einer radikalen Umstrukturierung seines Studios "Le Pontil". Die Produktion wurde eingestellt und die Studiogalerie geschlossen. Die frei gewordene Energie will der Künstler für Skulpturenentwürfe und Reisen verwenden, um andere Arten des Glasmachens zu studieren. Somit war die Arbeitsphase als "Artist in Residence" in der Glashütte Eisch für ihn eine willkommene Gelegenheit, einen weiteren Schritt auf diesem Weg ins Unbekannte vorzudringen.
In den prismatischen Phänomenen des Lichts sieht Morin einen naturgegebenen Ausdruck für Toleranz und Verkörperung der Verschiedenartigkeit der Menschen und Kulturen.
In seinen Flakons fangen sich die Farben des Regenbogens – für Morin ein unerschöpflicher Fundus an Gestaltungsmöglichkeiten.
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| Foto: Rudi Scharf, Deggendorf |
LichtBogen
Nicolas Morin wird anwesend sein
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 6. April 2006 um 19.00 Galerie am Museum, Frauenau
Dauer der Ausstellung: 07.04.2006 bis 30.05.2006. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10-17.30 Uhr, Samstag 11-16 Uhr und nach Vereinbarung
Glashütte Valentin Eisch - Elisabeth Zizlsperger Galerie am Museum - Eisch Atelier Grafenauer Straße 8 - D-94258 Frauenau Tel.: 09926/180868 E-mail: info@eisch.de - Internet: www.eisch.de
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